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Gemeinde Kallern
Website - Gemeinde Kallern

Vorschriften für Hundehaltende

Aufhebung der Ausbildungspflicht für Hundehalter per 01. Januar 2017
Seit 1. Januar 2017 gibt es keine schweizweit obligatorischen Hundekurse mehr. Das Parlament hat sich für die Abschaffung der obligatorischen SKN-Kurse entschieden, der Bundesrat hat in der Folge anlässlich seiner Sitzung vom 23. November 2016 die Aufhebung der Ausbildungspflicht beschlossen: Das nationale Hundekurs-Obligatorium hat folglich am 31. Dezember 2016 geendet. Dies gilt sowohl für den theoretischen wie auch für den praktischen Sachkundenachweis.
Für Halter von bewilligungspflichtigen Hunden (Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial, sog. Listenhunde) besteht im Kanton Aargau nach wie vor eine Kurs- und Prüfungspflicht.
Insbesondere Personen, die erstmals einen Hund halten wollen, wird der freiwillige Besuch eines Kurses dringend empfohlen, damit sie lernen, ihren Hund artgerecht zu erziehen und rücksichtsvoll zu führen.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.ag.ch/de/dgs/verbraucherschutz/veterinaerdienst/hunde/ausbildung/Ausbildung.jsp

Auch ohne die obligatorischen Kurse sind die Hundehaltenden verantwortlich für eine tierschutzkonforme Haltung und ein möglichst aggressionsfreies, gut sozialisiertes Verhalten ihres Hundes. Hundehaltende sind insbesondere gemäss § 5 des kantonalen Hundegesetzes (HuG, SAR 393.400) verpflichtet, ihren Hund so zu halten, dass dieser Menschen oder Tiere weder gefährdet noch übermässig belästigt und jederzeit unter ihrer Kontrolle steht. § 6 Abs. 1 der kantonalen Hundeverordnung (HuV, SAR 393.411) verbietet es ausdrücklich, Hunde unbeaufsichtigt frei laufen zu lassen.

Der Veterinärdienst kann auch weiterhin Hundehaltende dazu verpflichten, Hundeerziehungskurse zu besuchen oder die erworbenen Fähigkeiten überprüfen zu lassen, wenn Mängel im Umgang mit Hunden festgestellt werden oder Hundehaltende ihren Aufsichts- und Kontrollpflichten nicht nachkommen.



Neues kantonales Hundegesetz tritt per 1. Mai 2012 in Kraft
Das neue Hundegesetz (HuG) schafft die Rahmenbedingungen für einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang mit Hunden. Die Hundehaltenden werden vermehrt in die Pflicht genommen. Mit dem neuen Hundegesetz werden zudem Rassetypen, welche als "Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial" eingestuft worden sind, bewilligungspflichtig.

Das Aargauer Stimmvolk hat dem revidierten, den aktuellen Bedürfnissen angepassten Hundegesetz (HuG) am 27. November 2011 zugestimmt . Dieses tritt per 1. Mai 2012 mit der zugehörigen Verordnung in Kraft. Im Zentrum des überarbeiteten HUG steht der Schutz der Bevökerung. Hundehalterinnen und Hundehalter werden vor diesem Hintergrund vermehrt in die Pflicht genommen. Im HuG werden die Zuständigkeiten im Hundewesen sowie die Pflichten der Hundehaltenden, der Umgang mit gefährlichen Hunden, die Hundekontrolle und die Hundetaxe geregelt.

Höhere Hundetaxe und Kotaufnahmepflicht
Für den Vollzug des HuG sind in erster Linie wie bis anhin die Gemeinden verantwortlich. Sie führen die Hundekontrolle durch und überprüfen, ob die Hundehaltenden ihrer Ausbildungspflicht im Rahmen des Sachkundenachweises nachkommen. Diese ist bereits seit 1. September 2008 in der Tierschutzverordnung geregelt und gilt für alle Hundehaltenden und alle Hundetypen. Die Gemeinden sind nach wie vor für die Erhebung der Hundetaxe verantwortlich, die wegen erhöhter Aufwendungen von 100 auf 115 Franken pro Hund und Jahr angehoben wird. Die Hundemarke wird dagegen per sofort abgeschafft, weil seit Anfang 2007 eine Kennzeichnungspflicht besteht bzw. jeder Hund über einen Mikrochip verfügen muss. Obligatorisch wird mit dem HuG auch die Aufnahme des Kots in Siedlungsund Landwirtschaftsgebieten sowie entlang von Strassen und Wegen. Missachtet ein Hundehalter diese Pflicht, kann er mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken belegt werden.

Bewilligungspflicht für einzelne Rassen
Neu im revidierten HuG Aufnahme gefunden haben die "Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotenzial". Zu diesen zählen gemäss Verordnung, die der Regierungsrat verabschiedet hat, Hunde der Rassen beziehungsweise Rassetypen (American) Pit Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bull Terrier und American Bull Terrier, Staffordshire Bull Terrier sowie Rottweiler. Die im HuG verankerten Bestimmungen gelten auch für Mischlinge dieser Rassen und Kreuzungstiere mit anderen Rassen. Für die Haltung dieser Hunde ist neu eine Halteberechtigung erforderlich. Für die Prüfung und Vergabe der Halteberechtigungen, welche an eine Ausbildungs- und Prüfungspflicht geknüpft ist, ist der Kantonale Veterinärdienst zuständig.

Weitere Akten:

- Häufige Fragen und Antworten
- Hunde mit erhöhtem Gefährdungspotential


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