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Gemeinde Kallern
Website - Gemeinde Kallern

Die Geschichte Kallern's



Kallern - von Freiämtern “Challere“ genannt - kann sich nicht rühmen, oft in Geschichtsbüchern oder gar auf Freiheitsbriefen erwähnt zu wissen. Wohl wird unser “Dorf“ unter dem Namen “Kaltherren“ bereits um 1306 im habsburgischen Urbar verzeichnet. Und das Kloster Muri fand es vor Jahren wert, seinen müden Patres im Weiler Unterniesenberg Erholung oder gar Jagdfreuden zu verschaffen (“Jägerhaus“, unter Denkmalschutz).

Oder man erachtet es als Historie, dass die Ortsbürger, die wegen Waldmangels nie richtig reich werden durften, das Kallerer Bürgerrecht in Krisenzeiten so grosszügig verkauften, dass unter vielen Neubürgern neben Russen und Polen auch eine vollbusige Filmschönheit zu finden ist... Oder man kennt den Dorfnamen aus aktuellen Sportzeitungen, weil die Schweizer-, Europa- und Weltmeister gewordenen Seilzieher ihren Ursprung in Kallern haben!

          

    

Wie dem auch sei: Kallern, das kein Dorf, sondern eine Anhäufung von Weilern ist, hat sich dank seiner erhöhten Lage am Osthang des Lindenberges und dank erweitertem Baugebiet in den Jahren 1980 und 2001/2002 zu einer lebendigen Dorfgemeinschaft durchgemausert.

Die erschlossene Wohnzone beschränkt sich auf das "Kallern-Dorf". Hier wurden Infrastrukturen geschaffen, die den anderen Weilern (Ober- und Unterniesenberg, Kallern, Ober- und Unterhöll) ein Dorfzentrum anbieten. Im neuen Schulhaus (seit 1975) sind Gemeindekanzlei, Sitzungszimmer und ein grösserer Mehrzweckraum eingerichtet worden. Man trifft sich zu Versammlungen, Proben, Dorffasnacht und Dorfabenden.

Erfreulicherweise gliedern sich die Neuzuzüger engagiert ins Dorfleben ein, sie diskutieren und festen wacker mit! Wer allerdings in Kallern etwas einkaufen will, findet dazu keine Gelegenheit. Für Milch, Obst und Kartoffeln kann der Bauer in der Nachbarschaft aushelfen, für den Rest hat man jedoch das fast unentbehrliche Zweitauto in Betrieb zu setzen.

Wenn die nicht wenigen Wanderer durch die Gefilde unseres Gemeindebannes ziehen, sind sie ob der Ruhe und der prächtigen Sicht ins Tal und die Alpen entzückt. Suchen sie dann zum Rasten eine heimelige Dorfbeiz stehen ihnen zwei Restaurants, das Restaurant Jägerstübli und das Restaurant Niesenberg, zur Verfügung. 

 

    

 (Quelle: Buch „Die Aargauer Gemeinden“
   - teilweise aktualisiert und angepasst) 


www.kallern.ch